Aktivierung des Tumors?

„Ich leide an einem metastasierenden Ovarial Ca und befinde mich aktuell in dem 2. Zyklus einer Chemotherapie. Seit einigen Wochen mache ich die ketogene Diät (die mir keine Schwierigkeiten bereitet). Nun hat mir eine Freundin einen Artikel gegeben (aus dem Heft „Perspektive“ 3/13) in dem diese Form der Diät als kontraproduktiv gesehen wird und ggf, der Tumor sogar noch aktiviert wird.
Ich bin sehr unsicher, wie ich mich nun verhalten soll. Gibt es Ihrerseits neue Erkenntnisse? Da mein Krebsstadium durchaus bedrohlich ist, muss ich mich entscheiden, ob ich die Diät weiter durchführe – eine Aktivierung des Tumors möchte ich aber nicht in Kauf nehmen.“ Weiterlesen

Milchprodukte und Brustkrebs

„Brustkrebspatientinnen wird geraten, auf Milch und Milchprodukte zu verzichten, da diese Progesteron, Östrogen und Wachstumhormone enthalten, die den Brustkrebs stützen oder fördern können. Wie sehen Sie diese Empfehlung im Zusammenhang mit der ketogenen Ernährung? Kann ich bedenkenlos Milch- und Milchprodukte essen oder sollte ich darauf lieber verzichten?“ Weiterlesen

Sind Sojaprodukte wegen der Phytoöstrogene riskant?

Einige Leserinnen mit Brustkrebs sind besorgt über die Möglichkeit, dass die in Sojaprodukten enthaltenen östrogenähnlichen Substanzen das Tumorwachstum stimulieren könnten. Einer Leserin ist auch von ihrer behandelnden Gynäkologin „dringend von Sojaprodukten abgeraten“ worden. Tatsächlich ist in Zellkulturen und Tierversuchen gezeigt worden, dass die im Soja enthaltenen Isoflavone, speziell Genistein, das Wachstum von östrogenrezeptorpositiven Brustkrebszellen anregen. Auf der anderen Seite sind in epidemiologischen Studien bei Menschen meist positive Effekte von Sojaprodukten gezeigt worden, einerseits beugen sie einer Erkrankung vor und andererseits reduzieren sie bei bereits aufgetretenen Erkrankungen die Rate der Rückfälle. Dementsprechend gibt es widersprüchliche Meinungen und Empfehlungen, auch unter Medizinern. Weiterlesen

DZO: Antwort auf unseren Leserbrief

Die letzte Ausgabe der DZO von 2012 enthält unseren Leserbrief an die Herausgeber und deren Stellungnahme. Zugleich finden die Autoren Jacob und Weis – erstaunlicherweise wieder in der Rubrik „Forschung“ – auf acht Seiten Platz für eine „ausführliche Antwort“ [1]. Da es sich im wesentlichen um eine Wiederholung der ersten Polemik [2] handelt, verzichten wir auf eine detaillierte Stellungnahme und verweisen auf unsere erste. Zudem verweisen wir auf unser Buch, bei dessen Lektüre Jacob und Weis augenscheinlich einiges entgangen ist. Weiterlesen

Ketone als körpereigene Medikamente?

Schon vor einiger Zeit wurden Ketonkörper als „gute Medizin“ bezeichnet. Aber wie wirken sie? Möglicherweise wie eine Gruppe von Wirkstoffen, die in klinischen Versuchen bei Krebs, aber auch präklinisch vorwiegend bei entzündlichen Erkrankungen wie Asthma, Hepatitis oder Arthritis erprobt werden. Weiterlesen

Kohlenhydrate und Heilungserfolg bei Darmkrebs: Eine Korrelation

In einer klinischen Studie in den USA sind mehr als tausend Patienten mit Darmkrebs im selben Stadium (III, mit Lymphknotenbefall) mit Chirurgie und Chemotherapie behandelt worden. Während der Behandlung und ein halbes Jahr danach sind sie zu ihrer Ernährung befragt worden. Bei den Patienten mit dem geringsten Konsum von Kohlenhydraten kam es in der Folge zu deutlich weniger Rückfällen und verbesserten Überlebensraten [1].
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Zucker schützt Krebszellen vor Chemo- und Strahlentherapie

Der Effekt unterschiedlicher Konzentrationen eines Standardtherapeutikums (Temozolomide, Handelsname Temodar) auf verschiedene Gehirntumorzellen wurde in Gegenwart niedriger oder hoher Zuckerkonzentrationen geprüft. Im Gegensatz zu normalen Gehirnzellen zeigten sich deutliche Unterschiede [1]. Weiterlesen